Konzerte
DAS SCHOFAR – DER KLANG DES EWIGEN RUFS – Ekhof-Festival
- Wann:
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Samstag, 03.10.202619.00 UhrEinlass: 18.00 Uhr
- Ticketverkauf:
-
Gotha adelt - Tourist-Information & Shop
Hauptmarkt 40, 99867 Gotha
Telefon: 03621 510 450
E-Mail: tourist-info@gotha-adelt.deTicket Shop Thüringen
https://www.ticketshop-thueringen.de/,Ticket-Shop der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
Hauptmarkt 33, 99867 Gotha
Telefon: 03621 751 776
E-Mail: info@thpil.de - Veranstalter:
-
Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
Telefon: 03621 751776 - Wo:
-
Schloss Friedenstein - Ekhof-Theater
Schlossplatz 1
99867 Gotha
KAMMERKONZERT BESONDERER ART MIT BAR ZEMACH, JASCHA NEMTSOV & ALEXEJ BARCHEVITCH
SCHOFAR | Bar Zemach
KLAVIER | Jascha Nemtsov
VIOLINE | Alexej Barchevitch
Der ewige Ruf, der nie verstummt. Er kann leise oder laut, melancholisch oder kämpferisch sein. Doch in jenem Moment, in dem wir ihm lauschen, wird er zu unserem eigenen. Kaum ein Instrument könnte urtümlicher sein als das Horn. Zunächst als Objekt der Jagd, später der Riten und Zeremonien – sein Klang war Warnung und Verheißung. In der jüdischen Tradition erhebt der Schofar seine Stimme zum Gebet – in einem wortlosen Gesang, wird das Widderhorn zum Medium, ein spirituelles Echo der Sehnsucht nach dem Absoluten. Die körperliche Technik des Schofarblasens, die improvisatorische Gestaltung von Tonhöhen und Pausen sowie die rituelle Einbettung des Instruments demonstrieren, wie Musik im religiösen Kontext funktional, ästhetisch und symbolisch zugleich sein kann. In dieser Unmittelbarkeit liegt eine tiefe Symbolkraft, denn der Schofar wird gewissermaßen zu einem Medium, das nicht nur gehört, sondern vor allem erfahren wird – er spricht den Körper und die Seele unweigerlich an. Theodor W. Adorno hat oftmals betont, dass Musik als Ausdruck von Emotionen und Bedeutungen jenseits sprachlicher Vermittlung funktioniert; der Schofar ist ein archetypisches Beispiel dafür. Jede Tonfolge, jeder Signalton – sei es Teki’a (einzelner, ununterbrochener Ton), Schewarim (drei seufzende Töne), Teru’a (neun bis zwölf sehr kurze Töne, die wie Weinen klingen) oder sei es Teki’a g‘dola (ganz lang gehaltener Ton) – ist nicht nur ein Klangereignis, sondern eine strukturelle Manifestation des „heiligen Moments“.
Diese Konzerte finden im Rahmen statt.
Die Aufführung findet im Rahmen der „Achava Festspiele Thüringen“ sowie des „Ekhof-Festivals 2026“ statt.
– Änderungen vorbehalten. –
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