Konzerte
RIMSKI-KORSAKOW, PAGANINI & VÄHI – La Campanella - Kling, Glöckchen, kling!
- Wann:
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Donnerstag, 04.03.202719.30 UhrEinlass: 18.30 Uhr
- Preis:
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24,00 €Ermäßigt: 21,00 €
- Ticketverkauf:
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Gotha adelt - Tourist-Information & Shop
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Telefon: 03621 510 450
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Hauptmarkt 33, 99867 Gotha
Telefon: 03621 751 776
E-Mail: info@thpil.de - Veranstalter:
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Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
Telefon: 03621 751776 - Wo:
-
Kulturhaus Gotha
Ekhofplatz 3
99867 Gotha
DIRIGENT | Markus Huber
SOLIST | Handglockenchor Gotha
VIOLINE | Alexej Barchevitch
EINSTUDIERUNG & LEITUNG DES HANDGLOCKENCHORES | Matthias Eichhorn
Glocken gehören zu den ältesten Klangkörpern der Menschheitsgeschichte. Auf allen Kontinenten markieren ihre Töne Zeiten, künden von Krönungen, Festen und Ritualen, signalisieren Gefahr, aber ebenso Versöhnung und Frieden. Zugleich besitzen Glocken die eigentümliche Fähigkeit, sich einer eindeutigen semantischen Festlegung zu entziehen. Eines ist jedoch gewiss: Wo eine Glocke erklingt, entsteht ein Klangraum, der weit über den eigentlichen Anschlag hinausreicht. Denn ihr Ton setzt sich in der Resonanz fort, verliert allmählich an Kontur und verbindet sich mit den charakteristischen Obertönen zu einem komplexen, schillernden Klangspektrum. Der Glockenklang ist damit stets auch ein Klang des Nachhalls – ein Ton, dessen eigentliche Wirkung sich erst im Verklingen vollendet.
Im Mittelpunkt des Sinfoniekonzerts „XXXX“ steht ein Ensemble, das den Glockenklang nicht lediglich als orchestrale Klangfarbe einsetzt, sondern ihn zum eigentlichen musikalischen Ausdrucksmittel erhebt: der Handglockenchor Gotha, der weit über Thüringen hinaus und auch international höchste Anerkennung genießt. 2027 feiert das Ensemble sein 40-jähriges Bestehen und blickt damit auf vier Jahrzehnte einer ebenso außergewöhnlichen wie anspruchsvollen musikalischen Praxis zurück. Gemeinsam mit dem Handglockenchor Gotha begeht die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach dieses Jubiläum mit einem eigens auf das Thema „Glocken“ abgestimmten Programm, das die klanglichen und musikalischen Möglichkeiten von Glocken und insbesondere Handglocken in ihrer ganzen Vielfalt offenbart.
Das Musizieren mit Handglocken folgt dabei einer hochspezialisierten Form des sog. „Ensembleklangs“: Jede einzelne Glocke verfügt über eine bestimmte Tonhöhe; erst im Zusammenspiel einer Vielzahl von Instrumenten entsteht ein vollständig ausdifferenzierter musikalischer Satz. Anders als bei Instrumenten, deren Ton während des Spiels unmittelbar geformt und modifiziert werden kann, lässt sich der einmal angestoßene Klang einer Handglocke kaum mehr verändern. Intonation, Dynamik, Artikulation und rhythmische Präzision müssen daher bereits im Moment des Anschlags exakt aufeinander abgestimmt sein. Die musikalische Verantwortung verteilt sich gleichsam auf das gesamte Ensemble: Aus vielen einzelnen Klangimpulsen entsteht ein gemeinsamer Organismus, dessen Wirkung nicht zuletzt aus dem präzisen Ineinandergreifen von Anschlag, Resonanz und Stille hervorgeht.
Besonders im Zusammenspiel mit einem sinfonischen Klangkörper wie der Thüringen Philharmonie eröffnet sich daraus ein faszinierender Dialog unterschiedlicher Klangwelten. Neben der Konzertouvertüre „Russische Ostern“ op. 36 von Nikolai Rimski-Korsakow und dem 3. Satz aus dem Violinkonzert Nr. 2 h-Moll op. 7 „La Campanella“ von Niccolò Paganini erklingt auch die deutsche Erstaufführung der grandiosen „Handbell Symphony“ des estnischen Komponisten Peeter Vähi. In ihr begegnen sich die helle, obertonreiche Transparenz der Handglocken und die klangliche Profundität des sinfonischen Orchesters nicht als divergierende Gegensätze, sondern als zwei komplementäre Klangkörper. Vähi führt beide Sphären zu einer eigenständigen und natürlich anmutenden Sprache zusammen: Aus dem scheinbar Vertrauten der Glocke entsteht ein vielschichtiges, bisweilen archaisch anmutendes und zugleich modernes Klangereignis.
NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW | „Russische Ostern“ – Konzertouvertüre op. 36
NICCOLÒ PAGANINI | 3. Satz aus Violinkonzert Nr. 2 h-Moll op. 7 – „La Campanella“
JASON W. KRUG | „Escape Velocity“ for Handbell Choir
JASON W. KRUG | „De Profundis“ for Handbell Choir
MATTHEW PRINS | Auszüge aus „A London Underground“ – A Suite for handbells, handchimes, strings and piano
PEETER VÄHI |„Handbell Symphony“ for 58 bells and orchestra – Deutsche Erstaufführung
- Änderungen vorbehalten. -
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Donnerstag, 25.03.202719.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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99867 Gotha
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Donnerstag, 25.02.202719.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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Schützenplatz 1
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14,00 €Ermäßigt: 8,00 €Familienkarte ab 38,00 €
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Kulturhaus Gotha
Ekhofplatz 3
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Donnerstag, 28.01.202719.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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24,00 €Ermäßigt: 21,00 €
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Kulturhaus Gotha
Ekhofplatz 3
99867 Gotha
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Donnerstag, 21.01.202719.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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24,00 €Ermäßigt: 21,00 €
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Kulturhaus Gotha
Ekhofplatz 3
99867 Gotha
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Freitag, 01.01.202719.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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24,00 €Ermäßigt: 21,00 €
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Kulturhaus Gotha
Ekhofplatz 3
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Donnerstag, 04.11.202719.30 Uhr
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Neumarkt
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Sonntag, 06.12.202618.30 Uhr
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Donnerstag, 17.12.202619.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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Donnerstag, 05.11.202619.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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Kulturhaus Gotha
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Donnerstag, 26.11.202619.30 UhrEinlass: 18:30 Uhr
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Kulturhaus Gotha
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