Kinder- und Jugendveranstaltung, Sonstiges

Workshop

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Ausstellung „Resilienzen – Sonderstipendien der Kulturstiftung Thüringen“.
Wann:
Freitag, 16.09.2022
17.00 Uhr
Veranstalter:

KulTourStadt Gotha GmbH (Veranstaltungsbereich)
Telefon: 03621510422

Wo:
KunstForum Gotha
Querstraße 13-15
99867 Gotha

Rahmenprogramm zur Ausstellung „Resilienzen – Sonderstipendien der Kulturstiftung Thüringen“

Workshop zur experimentellen Annäherung an die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Geschmackssinn

Linda Schumann: „Kanten kosten – gustatorisches Gotha“ (Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre)

(Dauer ca. 1 Stunde)

Linda Schumann

  • geboren 1988 in Zwickau
  • lebt und arbeitet in Weimar
  • 2009 – 2015 Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar
  • 2011 Austauschsemester, Minneapolis College of Art and Design Minneapolis, USA 

Einzelausstellungen

  • 2015 „Fairytales of Decay“ Bauhaus Eins: Neues Musterhaus Weimar
  • 2022 „Gustatorische Materialexperimente“ PopUp Galerie Leuchtturm Jena 

Gruppenausstellungen

  • 2021 „Io e Me“ Biblioteca Nazionale Centrale di Roma, Italien 
  • 2021 „Blühstreifen – zwischen Traum und Zaun“ Kunsthalle Erfurt
  • 2022 „unguarded moments“ Galerie am Weinberg Berlin

Bildende Kunst
Realität an die Zunge! – Gustatorische Materialexperimente

Stellen Sie sich Ihren Arbeitsplatz vor oder Ihr Schlafzimmer – einen Raum, in dem Sie die meiste Zeit des Tages verbringen. Sie wissen, wie dieser Raum aussieht, wie er riecht und wie er klingt. Doch wissen Sie auch, wie er schmeckt? Inspiriert von Gertrud Grunows Harmonisierungslehre und der gleichberechtigten Nutzung aller Sinne, lotet die Gustatorischen Materialexperiment die Möglichkeiten des Geschmackssinns in Hinsicht auf kreative Prozesse aus. In Form ästhetischer Erlebnisse wird die Stadt, das Umfeld, das menschliche Habitat mit der Zunge untersucht: Gebäude, Laternen, Baumrinden. 

Diese künstlerische Strategie erweitert experimentell den Zugang zur Schnittstelle von Material und Körperlichkeit und überträgt die vom Gehirn geschaffene Einheit der Sinne auf den Alltag – ein sinnliches Begreifen, ein intimer Akt als Anlass für ein erweitertes Verständnis von Natur, Umgebung und Mensch. 

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