Konzerte

Bei Hofe – in Dienst und Gunst

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Ekhof-Festival.
Wann:
Sonntag, 03.07.2022
15.00 Uhr - 16.00 Uhr
Veranstalter:

Stiftung Schloss Friedenstein Gotha
Telefon: 03621 - 82 34 0

Wo:
Schloss Friedenstein - Ekhof-Theater
Schlossplatz 1
99867 Gotha

Festkonzert zum 300. Geburtstag von Georg Anton Benda und zum 250. Geburtstag Herzog Augusts

Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach


PROGRAMM

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788): Sinfonie in Es Dur Wq179

Georg Anton Benda (1722-1795): Sinfonie Nr. 5 in G-Dur

Georg Anton Benda (1722-1795): Bendas Klagen für Mezzosopran, 2 Flöten, Streichquartett und Cembalo (arr.für Violoncello)

Georg Anton Benda (1722-1795): Sinfonie Nr. 6 Es-Dur

W.A. Mozart (1756-1791): Sinfonie Nr. 4 D-Dur KV19

Carl Philipp Emanuel Bach war der berühmteste der Bach- Söhne. Seine Bezeichnung „Berliner Bach“ rührt von den fast 30 Jahren Dienstzeit in der Hofkapelle Friedrichs des Großen her, wo auch die lebenslange Freundschaft mit Georg Anton Benda begann. 1750 ernannte Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg Benda zum Hofkapellmeister. In seiner 28-jährigen Amtszeit prägte er das musikalische Leben am Gothaer Hof. Neben Schlossmusiken für diverse höfische Anlässe schuf Benda für die Hofkirche Kantaten, Messen und Passionsmusiken. Erst mit dem Regierungsantritt des jungen und aufgeschlossenen Herzogs Ernst II. 1772, der die Seylersche Theatergesellschaft um Conrad Ekhof in Gotha verpflichtete, fing Benda an, seine in Italien gewonnenen Anregungen umzusetzen und sein Konzept des Melodramas zu entwickeln. Die Uraufführungen seiner ersten Melodramen „Ariadne von Naxos“ und „Medea“ 1775 gerieten zum kulturellen Großereignis. Mozart war voller Begeisterung für die Stücke Bendas, die ihm als Inspirationsquelle für seine eigenen Singspiele dienten.
Emil Leopold August, ab 1804 Regent von Sachsen-Gotha-Altenburg, verehrte die schönen Künste. Während sich der Herzog selbst in Poesie dilettierte, galt seine Aufmerksamkeit den Sammlungen fernöstlicher Schätze und der Förderung junger Talente, die er beschenkte und weiterempfahl. Zu diesen zählten auch Louis Spohr und Carl Maria von Weber.

In diesem Konzert hören Sie eine Auswahl, die sicherlich auch dem kunstsinnigen Herzog August gut gefallen hätte.

Die Karten sind unter Tel.: 03621/8234502, Fax: 03621/8234290 sowie per E-Mail: pleil@stiftung-friedenstein.de erhältlich. Außerdem gibt es die Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen Thüringens: den Thüringer Tourist-Informationen und Geschäftsstellen der TA, TLZ und OTZ sowie unter www.ticketshop-thueringen.de.

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